Hrvatski momenti - Kroatische Momente

Hrvatski momenti - Hvala vam što gledate sa moje strane. Ein neuer Reise Blog von mir. Mitte September 2021 fahre über Gmünd in Kärnten über die Tauernautobahn durch Österreich, Slowenien auf die Kroatischen Inseln Cres und Losinj. Dort verbringe ich 2 Wochen. 

Wer eine Reise macht, kann was erzählen. Ja, das ist wahr.
 
Mich zog es mal wieder in die warmen Gefilde, genauer gesagt auf die Sonnen Insel Losinj im Adriatischen Meer, Kvarner Bucht in Kroatien. Von meiner Heimat bis dort hin sind es 12h Fahrt
mit dem PKW. Da bei mir der erste Tag als Erlebnis gilt, fahre ich 7h zuerst nach Gmünd in Kärnten, Österreich direkt an der Tauernautobahn.
 
Ein schönes Städtchen, sehr urig. Es fiel mir auf, das es in der alten Stadt etliche Galerien und Kunsthandwerkstätten gibt. Originell waren die Blechblasinstrumente , die quer über die Straßen hingen.
 
Eine lange Autofahrt macht hungrig aber vor allem durstig. Eingecheckt im Gasthof Kohlmayr ist schnell, gemütliches Zimmer mit tollen Blick auf den Markt.

Gmünd in Kärnten

Ankunft

In der Früh ging es nach dem Frühstück und dem Auftanken des Boliden weiter durch den Karawankentunnel, Slowenien, entlang der kurvigen Küstenstraße Istriens, vorbei am mondänen Kurort Opatija zur Fähre Brestova - Porozina Insel Cres. Kaum Wartezeit, es ging gleich auf die Fähre. 2,5h später erreichte ich mein Ziel Veli Losinj auf der kurvigen Inselstraße und nahm meine Freunde, die ich schon vor 2 Jahren in Veli traf, in die Arme.

Angekommen in Veli Losinj, meiner 2.Heimat.

Der Ort Veli Losinj

Im Spätsommer kann man eine entspannten Urlaub genießen, die vielen Ferien Touristen sind abgezogen und ich habe Zeit durch die Gassen an die zwei Häfen zu spazieren, an der alten Badeanstalt vorbei.
Der Ort hat eine lange Geschichte, Veli Losinj war die erste Siedlung auf der Insel. Die Menschen lebten von der Seefahrt und der Fischerei. 
 
Ab 1880 entwickelte sich der Heil Kurtourismus, der wissenschaftlich durch das milde Klima, der Pflanzenvielfalt und der Meeresumgebung begründet ist.
Noch heute gibt es eine Parkanlage mit vielen subtropischen Pflanzen und prächtigen Villen, wo einst das österreichische Herzogtum kurte. Erkrankungen der Atemwege und der Haut, wie z.b. Ekzeme und Neurodermitis können so gelindert werden, das erkannte in den 70er Jahre auch die DDR und schickte Kinder und Jugendliche für sechs Wochen auf die Insel.

Ein Genuss ist es, die Wanderwege zu erforschen um dann in den kleinen Hafen Rovenska zu gelangen, Gastronomie, die kroatisch/italienisch geprägt ist, lädt ein zum sinnieren und träumen.

Am größeren Hafen mit der mächtigen Kirche, kann man vorzüglich Kaffee und Kuchen genießen und den Booten beim schaukeln zu schauen. Abend's sitzt man herrlich in der Konoba, beim Bier und Burger.

Trekking und Genuß

Was unternimmt man eigentlich auf einer Insel, auf der es weder einen Freizeit Park noch Diskothek ect gibt?
Richtig! Die Natur und das Klima genießen. Wandern entlang der Steinmauern, hoch auf den Sv.Ivan oder den bei Osor gelegenen Televrina. Entlang der Buchten immer am Meer entlang. So eine Wanderung macht durstig und hungrig, vor allem wenn man in der früh zur Fischhalle im 4km entfernten Mali Losinj fährt um Abends den Fisch zusammen mit den Koteletts frisch vom Metzger auf den hauseigenen Grill legt. Das ist Losinj Feeling pur, aber auch sonst lohnt sich ein Spaziergang in die größere Stadt Mali Losinj, mit ihrer Marina und ihren engen Gassen, mit Galerien und kleinen Shops. Abrunden tut der einmalige Ausblick Tematski vidikovac Providenca, den man unbedingt machen muss. Ein Highlight ist es, dort einen Sonnenuntergang zu genießen, das konnte ich schon 2 Jahre zuvor, muß hier aber unbedingt noch einmal erwähnt werden.

Ausflug auf der Inselwelt Cres

Cres ist schroff, schön, verwegen, zerklüftet und sehr interessant. Ich unternehme zwei Touren auf Cres, bei der ersten bin ich mit meinen Leipziger Reisebegleitern unterwegs. Zuerst zieht es uns nach Osor, der Ort, an dem Cres und Losinj sich vereinen. Weiter gehts zur Koromačna Bucht mit ihrer steilen Abfahrt und ihren Höhlen, zu den man sogar hinschwimmen kann. Wir fahren weiter zur Mali Bok Bucht, total abgelegen. Ich müsste einen Fußmarsch bin
ganz runter machen, bleibe aber auf einen Felsen oberhalb. Von dort konnte ich die Gänsegeier genau beobachten, das sind riesige Greifvögel, die in einem Reservat leben. Sie kreisen über den Felsen und brüten zwischen den Klippen. Langsam bekommen wir Hunger. Im Leut Restaurant direkt an der Hauptstraße gibt es ein hervorragendes Spanschwein.
 
Auf meiner zweiten Tour fahre ich weiter nach Valun, einem malerischen Fischerort und nach Lubenice, einem Bergdorf, welches auf Klippen hoch über dem Meer wacht. Eigentlich wollte ich ja zu der malerischen Bucht hinunter wandern, doch es wird immer später. Ich beschließe nach Ustrine zufahren. Dort war ich vor Jahren schon mal und ich weiß, das es dort einen herrliche Badebucht Beach Pod Sadič gibt. Und so war es auch, ich konnte noch einmal ins Meer, am Horizont die untergehenden Sonne.
 

Der Abschied

Das dieser Tag irgendwann kommt ist klar und wenn er dann da ist, werde ich melancholisch. Und so erinnere ich mich an die wunderbare Zeit auf Losinj und an meine Unterkunft bei Loredana und Franko, die lieben Vermieter meines zweiten Apartments. Gern erinnere ich mich an das liebliche Gartenhaus in dem ich wohnen durfte. Zurück fuhr ich wieder die enge Inselstraße nach Porozina um die Autofähre nach Brestova zu nehmen. Weiter ging es bis Graz um am nächsten Tag in aller früh zurück in die Heimat zu fahren.

Wenn das Gepäck bis zum Parkplatz gebracht wird.

In Veli Losinj gibt es viele enge Gassen und Wege, wo kein PKW durchpasst.

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